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Psychotherapie als Forschung und Praxis.

Geboren am 10. Oktober 1948.

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Konzeptentwicklung in der Klärungsorientierten Psychotherapie, Persönlichkeitsstörungen, Psychosomatik und Prozessforschung.

  • Direktor des Instituts für Psychologische Psychotherapie
  • Diplom-Psychologe
  • Psychologischer Psychotherapeut
  • Therapeut in Klärungsorientierter Psychotherapie
  • Verhaltenstherapeut
  • Supervisor und Dozent
  • Begründer der Klärungsorientierten Psychotherapie
  • Autor von über 80 Fach- und Sachbüchern

Stationen eines fachlichen Weges.

Ausbildung und Grundlagen

Ausbildung und Grundlagen
ZeitraumStationen und Tätigkeiten
1969

Abitur am Mathematisch-naturwissenschaftlichen Gymnasium Wanne-Eickel.

Beginn des Studiums der Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum.

1972

Studium der Zoologie mit den Schwerpunkten Genetik und Evolution.

Studium der Philosophie mit den Schwerpunkten Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie.

Studium der Soziologie.

1976

Vordiplom der Psychologie.

Vordiplom in Soziologie.

Vor-Examen in Philosophie.

1978

Diplom in Psychologie.

Gesprächspsychotherapeut (GwG).

1980

Verhaltenstherapeut (DGVT).

Ausbilder in Gesprächspsychotherapie.

Seit 1981

Studium der Evangelischen Theologie mit dem Schwerpunkt „Kritische Exegese des NT“.

1984

Promotion zum Dr. phil. mit der Dissertation „Eine experimentelle Studie zum Circulus-Vitiosus-Modell der Herzneurose“.

Rigorosum in Psychologie, Psychopathologie und evangelischer Theologie.

1991

Habilitation mit der Arbeit „Meinen, Verstehen und Intervenieren im Prozess der Gesprächspsychotherapie“.

Venia legendi für das Fach „Psychologie“.

1998

Außerplanmäßiger Professor für Klinische Psychologie und Psychotherapie.

Approbation als Psychologischer Psychotherapeut.

Therapeutische und akademische Tätigkeit

Therapeutische und akademische Tätigkeit
ZeitraumStationen und Tätigkeiten
1978–1980

Tätigkeit in psychotherapeutischer Praxis in Dortmund mit den Schwerpunkten Gesprächspsychotherapie, Verhaltenstherapie und Kognitive Therapie.

Seitdem kontinuierliche Arbeit als Psychotherapeut, sowohl an der Universität als auch im IPP; Arbeitsschwerpunkte: Psychosomatik und Persönlichkeitsstörungen.

Seit Dez. 1980

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie von Prof. Dr. Dietmar Schulte an der Ruhr-Universität Bochum.

1980–2000

Kontinuierliche Tätigkeit als Therapeut und Supervisor im Zentrum für Psychotherapie der Ruhr-Universität Bochum.

1988

Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Klinische Psychologie.

1991–1998

Hochschuldozent an der Fakultät für Psychologie der Ruhr-Universität Bochum.

2001

Direktor des Instituts für Psychologische Psychotherapie (IPP) in Bochum.

Anerkennung als Supervisor und Selbsterfahrungsleiter durch das Landesprüfungsamt.

2005

Etablierung der Weiterbildung in „Klärungsorientierter Psychotherapie“ am IPP.

Forschung und Konzeptentwicklung

Forschung und Konzeptentwicklung
ZeitraumStationen und Tätigkeiten
Seit 1981

Beginn der Entwicklung der „Zielorientierten Gesprächspsychotherapie“.

Beginn des Forschungsprojektes über „Prozesse in der Gesprächspsychotherapie“.

Beginn des Forschungsprojektes über „Focusing“.

1984–1991

Forschungsprojekt über „Explizierungsprozesse und deren Steuerung durch Psychotherapeuten in der Gesprächspsychotherapie“.

Weiterentwicklung der zielorientierten Gesprächspsychotherapie.

Forschungsprojekte über Focusing.

1991–1997

Forschungsprojekte über „Psychotherapie bei Klienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen“.

Ab 1998

Forschungsprojekte zu „Persönlichkeitsstörungen“.

Entwicklung des „Modells der doppelten Handlungsregulation“.

Entwicklung der „Klärungsorientierten Psychotherapie“.

2010–2019

Forschungsprojekt zu „Effekten Klärungsorientierter Psychotherapie bei Persönlichkeitsstörungen“, gemeinsam mit Meike Sachse und Gregor Müller.

Forschungsprojekt zur Erfassung von Therapieerfolg, gemeinsam mit Sebastian Pauly.

Seit 2013

Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Ueli Kramer von der Universität Lausanne im Projekt „Erfolgs- und Prozessforschung in der Psychotherapie von Persönlichkeitsstörungen“.

Lehre, internationale Zusammenarbeit und fachliches Wirken

Lehre, internationale Zusammenarbeit und fachliches Wirken
ZeitraumStationen und Tätigkeiten
Seit 1991

Tätigkeit als Dozent in postgradualen Ausbildungsgängen in Amsterdam, Basel, Berlin, Bern, Bochum, Bonn, Bremen, Dresden, Frankfurt, Freiburg, Gent, Graz, Lausanne, Leipzig, Maastricht, Münster, Osnabrück, Toronto, Wien und Zürich.

Wissenschaftliche Vorträge auf Kongressen in Amsterdam, Berlin, Bern, Berkeley, Bonn, Egmont, Fribourg (CH), Gent, Graz, Hamburg, Kiel, Köln, Lausanne, Leuven, Lyon, München, Pittsburg, Toronto, Vancouver, Wien und York.

1992

Forschungs- und Lehraufenthalt an der Universität Bern bei Prof. Dr. Klaus Grawe.

1993

Forschungsaufenthalt bei Prof. Dr. Les Greenberg in Toronto, Kanada.

Mitglied im Editorial Board der Zeitschrift „Psychotherapy Research“ der „Society of Psychotherapy Research“.

1993–2000

Lehrauftrag an der Universität Bern, ca. sechs Wochenendveranstaltungen pro Jahr.

1994

Forschungsaufenthalt bei Prof. Dr. William B. Stiles in Oxford, Ohio, USA.

Gemeinsames Buchprojekt mit Prof. Stiles.

1994–1995

Supervisorische Begleitung des „Methadon-Projekts“ des Landes Nordrhein-Westfalen, durchgeführt durch die Psychiatrische Universitätsklinik des Klinikums Essen.

1994–1998

Lehrauftrag an der Universität Genf bei Prof. Dr. Rick Willemaers, insgesamt acht Wochenendveranstaltungen.

1995

Ausrichtung des Kongresses über „Forschung und Praxis der Klärungsorientierten Psychotherapie“ an der Ruhr-Universität Bochum.

1996

Forschungsprojekt über Psychotherapie-Prozessforschung mit Prof. Dr. R. J. Takens von der Freien Universität Amsterdam.

1996–2000

Lehrauftrag an der Universität Frankfurt bei Prof. Lauterbach, acht Wochenendveranstaltungen.

1998–2001

Lehrauftrag an der Universität Amsterdam bei Prof. Takens, sechs Wochenendveranstaltungen.

1998

Abfassung des Gutachtens zur wissenschaftlichen Anerkennung der Gesprächspsychotherapie für den Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie.

Symposium über „New Concepts in Psychotherapy“ in Grindelwald (CH), unter anderem mit Prof. Dr. R. Elliot und Prof. Dr. Walter Kintsch, auf Einladung von Prof. Dr. Franz Caspar.

Seit 1998

Viele Vorträge zur Psychotherapie, Psychosomatik und Persönlichkeitsstörungen in Fernseh- und Radiointerviews, Podcasts und Vorträgen – mit dem Ziel, Psychotherapie und ein tieferes Verständnis psychischer Störungen zu vermitteln.

2009

Ausrichtung des Kongresses über „Klärungsorientierte Psychotherapie“ an der Hans-Prinzhorn-Klinik in Hemer.

2010

Herausgeber der Reihe „Praxis der Psychotherapie von Persönlichkeitsstörungen“ im Hogrefe-Verlag.

2012–2014

Mitarbeit in Arbeitsgruppen über Fort-, Aus- und Weiterbildung der Psychotherapeutenkammer NRW.

2014

Symposium über „Psychotherapy of personality disorders“ an der Universität Lausanne, gemeinsam mit Prof. Dr. Otto Kernberg unter Organisation von Prof. Dr. Ueli Kramer.

2017

Auszeichnung der Arbeit von Kramer, Pascual-Leone, Rohde und Sachse (2016) mit dem „Hamburger Persönlichkeits-Störungs-Preis“.

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