Helle Bogenarchitektur mit einer Person und Canyon im Hintergrund

Klärungsorientierte Psychotherapie

Was ist Klärungsorientierte Psychotherapie?

Ein integrativer, wissenschaftlich fundierter Ansatz, für mehr Klarheit – in der Therapie, im Denken und im Leben.

Einleitung

Die grundlegende Idee von KOP

Die Klärungsorientierte Psychotherapie (KOP) ist ein integrativer, wissenschaftlich fundierter Ansatz, der Menschen dabei unterstützt, ihre inneren Prozesse besser zu verstehen, Konflikte zu klären und neue Handlungsspielräume zu entwickeln.

Im Mittelpunkt steht die Förderung von Klarheit – über sich selbst, über Beziehungen und über wiederkehrende Muster im Erleben und Handeln. KOP verbindet Elemente der tiefenpsychologischen, verhaltenstherapeutischen und humanistischen Ansätze zu einem eigenständigen therapeutischen Konzept.

Zentrale Themen der KOP

Verschiedene Perspektiven – ein Ganzes

01

Beziehungsgestaltung

Die therapeutische Beziehung als Ressource für Klärung und Entwicklung.

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02

Klärungsprozesse

Innere Prozesse verstehen, Ambivalenzen erkennen und neue Perspektiven entwickeln.

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03

Motive, Bedürfnisse und Schemata

Zentrale innere Strukturen erkennen und ihre Bedeutung verstehen.

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04

Schemabearbeitung

Dysfunktionale Schemata identifizieren und konstruktiv verändern.

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05

Ein-Personen-Rollenspiel

Ein zentrales Verfahren der KOP zur Bearbeitung innerer Konflikte.

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06

Anwendungsbereiche

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten in der therapeutischen Praxis.

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Vertiefung

Beziehungsgestaltung in der KOP

Die therapeutische Beziehung ist in der Klärungsorientierten Psychotherapie kein statischer Rahmen, sondern ein aktiver Bestandteil des therapeutischen Prozesses. Sie dient als Ressource, in der neue Erfahrungen gemacht, innere Konflikte bearbeitet und Entwicklung ermöglicht werden können.

Haltung und Grundprinzipien

KOP geht von einer wertschätzenden, transparenten und dialogischen Haltung aus. Die therapeutische Beziehung ist geprägt durch Authentizität, empathisches Verstehen und die gemeinsame Suche nach Klarheit. Dabei wird die Beziehung nicht als neutraler Hintergrund verstanden, sondern als ein zentraler Wirkfaktor, der gezielt genutzt und reflektiert wird.

Klärung im Beziehungskontext

Viele der in der Therapie bearbeiteten Themen – etwa wiederkehrende Konflikte, ambivalente Gefühle oder dysfunktionale Schemata – zeigen sich besonders deutlich in der therapeutischen Beziehung. Sie bietet damit einen geschützten Raum, um Beziehungsmuster zu erkennen, zu verstehen und neue Formen des Erlebens und Handelns zu erproben.

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„Klärung entsteht im Dialog – mit sich selbst und mit anderen.“

Rainer Sachse
Blick durch eine helle architektonische Öffnung in einen Canyon

Ausgewählte Literatur

Vollständige Literaturliste

Sachse, R. (2012). Klärungsorientierte Psychotherapie. Grundlagen, Methoden, Anwendungsbereiche. Göttingen: Hogrefe.

Sachse, R. (2015). Schemabearbeitung in der Klärungsorientierten Psychotherapie. Psychotherapie im Dialog, 16(3), 210–227.

Sachse, R. (2020). Das Ein-Personen-Rollenspiel in der therapeutischen Praxis. Verhaltenstherapie, 30(2), 95–113.

Weiterführende Texte

Weitere Texte zu KOP

Klärungsprozesse in der therapeutischen Arbeit

Innere Prozesse verstehen und gemeinsam weiterentwickeln.

Zum Text

Schemabearbeitung und innere Veränderung

Wie wiederkehrende Muster erkannt und verändert werden.

Zum Text

Selbstregulation in der KOP

Klarheit als Grundlage für neue Handlungsspielräume.

Zum Text

Fort- und Weiterbildung

Wissen vertiefen. Kompetenz erweitern.

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